Venezuela

geschrieben von afrikanisch | 11 Feb, 2009
Venezuela ein besonders schönes Land, sei es einfach nur die Natur oder die vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Für einen Besucher des Landes sicherlich interessant ist der Nationalpark Parque Nacional Mochima. Der Park erstreckt sich im Sucre auf sechs traumhaften Inseln. Der herrliche weiße Sandstrand mit dem blauen Wasser des Meeres lässt einen schnell ins Träumen geraten. Man kann hier auf jeden Fall längere Zeit verbringen, so schön ist hier die Gegend. Wer Hunger bekommt kann in einen der Restaurants auf den Inseln sich mit der landestypischen Küche verwöhnen lassen. Auch das Einkaufzentrum Centro Sambil hat seinen Reiz. Hier wird alles geboten, von internationalen Restaurants bis hin zu anderen Länden. Diese Einkaufszentrum in Venezuela ist so modern eingerichtet, damit man kaum glaubt, dass man in Südamerika ist. Preisgünstig einkaufen kann man hier eher nicht, das Preisniveau entspricht eher dem in Mitteleuropa. Wer gerne lange shoppen geht, sollte auch das entsprechende Kleingeld dabei haben, da hier die Bankautomaten oft außer Betrieb sind.

Nationaltheater München

geschrieben von afrikanisch | 22 Jan, 2009

In München gab es bereits das erste Opernhaus im Jahre 1657. Da es aber nicht besonders groß ist wurde fast zweihundert Jahre der Ruf nach einem Opernhaus für alle laut. König Maximilian I. kam erst im Jahre 1810 den Forderungen seines Volkes nach. So sollte in dem Jahr der Architekt Karl von Fischer das neue Königliche Hof – und Nationaltheater entwerfen. En Jahrspäter wurde der Grundstein für das Nationaltheater München gelegt. Der Bau dauerte fast sieben Jahre bis er vollendet wurde. Auf der einen Seite war die mangelnde Finanzierung das Problem auf der anderen Seite wurde ein teil des Neubaus durch ein Feuer vernichtet.
Im Jahre 1818 konnte die erste Aufführung im neuen Nationaltheater München statt finden. Doch das Theater zog das Feuer magisch an. So brannte das Theater zum zweiten Male im Jahr 1823. Diesmal wurde es aber bis auf die Grundmauern zerstört. Ein Jahr später wurde es vom Architekten Leo von Klenze wieder errichtet, da die Finanzierung durch die Stadt München gesichert war. Einige Jahre erfolgte ein kompletter Umbau.
Im zweiten Weltkrieg musste das Theater unter den Bombenabwürfen leiten und wurde abermals zerstört. Da die Münchner das Theater liebten und ein Wiederaufbau einfach günstiger kam, wurde das Nationaltheater abermals neu errichtet.

Argentinien

geschrieben von afrikanisch | 14 Jan, 2009
Der Peronismus in Argentinien zog einen Wechsel nach dem anderen auf die Zukunft, er finanzierte sein populistisches Programm mit Geldern, die man schon lange nicht mehr hatte. Als Peron 1955 unter dem Druck des Mittelstandes und der Militärs gestürzt wurde, stand das Land vor dem Bankrott und es war bereits der Grundstein für die spätere Verschuldungskrise gelegt. Die Anhänger des Peronismus können oder wollen diesen Zusammenhang nicht erkennen: für sie war die Herrschaftszeit von General Peron eine Blütezeit für die argentinische Arbeiterschaft, die nachfolgenden, teils zivilen und teils wieder militärischen Regierungen in Argentinien scheiterten regelmässig an den ungelösten wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Und die Unterschicht musste jedesmal die Zeche zahlen, was politisch zusätzlich Wasser auf die Mühlen des Peronismus war.

Mexiko

geschrieben von afrikanisch | 4 Jan, 2009
In Chiapas dominieren die Maya-Stämme, im westlich angrenzenden Oaxaca haben die Völker der Zapoteken und Mixteken überlebt. In den fruchtbaren Tälern zwischen den schroffen Bergketten der Sierra Madre und den von dornigen Büschen und Kakteen überzogenen Savannen von Mexiko siedelten schon vor 6000 Jahren primitive Völker. Um 1000 v.Chr. entwickelten sich indianische Zivilisationen im Gebiet der heutigen Stadt Oaxaca de Juarez. Den Ort allerdings gründeten erst 1521 die Spanier in der Nähe eines 1486 errichteten Militärstützpunktes der Atzteken.

Kuba

geschrieben von afrikanisch | 10 Dez, 2008

Trotz ständiger Konfrontation mit den Vereinigten Staaten hat sich Kuba nicht von seinem Kurs abbringen lassen. Die krassen sozialen Unterschiede, die das Bild vieler anderer unterentwickelter Länder prägen, sind heute in Kuba unbekannt. Innerhalb weniger Jahre gelang es, das Analphabetentum abzubauen und ein vorbildliches Gesundheitswesen einzurichten. Die Ausstrahlungskraft seiner sozialen Errungenschaften, aber auch seine aktive Aussenpolitik haben Kuba zu einem Faktor in der Weltpolitik gemacht.

Heute ist das Land eine der letzten Bastionen des Staatssozialismus und hat nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers mit enormen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Marokko

geschrieben von afrikanisch | 10 Dez, 2008
Frankreich begann nach dem Zweiten Weltkrieg die ruinierte Kolonialwirtschaft wieder aufzubauen. Steuern und Anleihen, aber auch privates Geld wurden in Marokko investiert wie nie zuvor. Französisches Kapital erhielt Konkurrenz durch amerikanische Investoren und auch amerikanische Handelsgüter kamen auf den Markt. Ferner eröffneten die USA fünf Militärbasen in Marokko. Der Ausbau der Infrastruktur, von Dämmen und Bewässerungsanlagen brachte zwar auch für das einheimische Bürgertum Vorteile, insgesamt dominierte aber fremdes Kapital die marokkanische Wirtschaft. Die kleinen Leute erlebten vor allem die negativen Seiten der wirtschaftlichen Expansion: Inflation und steigende Kosten der landwirtschaftlichen Produktionsgüter.

Tunesien

geschrieben von afrikanisch | 10 Dez, 2008
Bourguiba war ein in Paris ausgebildeter Jurist und Absolvent der Sadiqi-Schule. Er stammete aus einer bescheidenen Familie Monastirs und wurde sehr-schnell zum Führer einer neuen Nationalbewegung in Tunesien, während die konservative Gruppe innerhalb der Partei als Verfechter diskreter und zugleich wirkungsloser Methoden in die Arme des Kolonialherrn Frankreich flüchtete. Seinen Anfang hatte die Spaltung in Unruhen 1933, als muslimische Demonstranten die Beisetzung eines "assimilierten Tunesiers" auf einem Friedhof in Monastir verhindern wollten. Weitere Proteste führten zum Verbot der Destourpartei. Während der bürgerliche Teil der Partei versuchte, das Ganze herunterzuspielen, stellten sich Bourguiba und seine freunde gegen die Kolonialregierung, was zum Ausschluss aus der Partei führte.

Seychellen

geschrieben von afrikanisch | 10 Dez, 2008
Der Oppositionspartei SNP gelang es 2000 - nicht zuletzt durch die zunehmende Bedeutungslosigkeit der mit nur noch einem Sitz im Parlament der Seychellen  vertretenen Democratic Party (DP) -, ihre Position gegen das Regime von Präsident René weiter zu festigen. Bereits 1999 stellte Oppositionsführer Wavel Ramkalawan im Zuge eines Besuches in Grossbritannien Kontakte zu den Liberaldemokraten her und warb um Unterstützung seiner Oppositionsarbeit.  Im Bemühen um Anerkennung und Glaubwürdigkeit sowie zum Einwerben finanzieller Unterstützung, versuchte Ramkalawan seine Auslandskontakte aufzubauen. Durch Gespräche und Verhandlungen im Rahmen des Internationalen Liberalen-Treffens in Kanada wurde der SNP der Beobachtungsstatus mit Aussicht auf Vollmitgliedschaft bei den Internationalen Liberalen zugesprochen.

Kamerun

geschrieben von afrikanisch | 10 Dez, 2008
Nach dem Zweiten Weltkrieg bestand bei Frankreich der Wille sowohl den französischen als auch den britischen Teil von Kamerun zu verwalten. Dies war für die Nationalisten in Kamerun unvereinbar und Ruben Um Nyobe attackierte dementsprechend vor der UNO-Generalversammlung 1952 die französische Politik heftig. Neben der politischen Position und dem verhältnis zur Kolonialmacht waren die kamerunischen Politiker  deutlich durch ihrer regionale Herkunft geprägt: Manga Bell war Duala, André Fpuda war Ewondo und Ruben Um Nyobe war Bassa.    

Tansania

geschrieben von afrikanisch | 10 Dez, 2008
Während der Kolonialphase in Tansania zeigten drei Gruppen der einheimischen Bevölkerung besonderes Interesse an Politik: Angestellte im Kolonialdienst, marktorientierte Agrarproduzenten uund Lohnarbeiter. Nach dem Vorbild der indischen Beamten entstand 1922 in Dar es Salaam eine African Civil Servants Association. Daneben organisierten sich andere Gruppen, teilweise nach ethnischer Zugehörigkeit, in Unterstützungsvereinen, Wohlfahrtsklubs, Sportvereinen und Berufsorganisationen. Das afrikanische Kleinbürgertum wendete sich gegen den steigenen Einfluss der Zuwanderer aus Indien und verlangte die Angleichung der Gehälter an die der indischen civil servants.

Sudan

geschrieben von afrikanisch | 6 Apr, 2008
Einen Staat in den heutigen Grenzen - mit 2,5 Millionen Quadratkilometern der flächenmässig gröste Afrikas - schuf erst die Eroberung durch Ägypten, die unter Mohamed Ali 1821 einsetzte. Die ägyptische Kolonisierung zerstörte nicht nur Reiche wie Funj und Fur, sie zwang dem Gebiet des heutigen Sudan auch eine Veränderung der Wirtschaft und der inneren politischen Beziehungen auf. Die 60 Jahre dauernde erste koloniale Periode war eine Zeit häufiger Kriege, Rebellionen, wechselnder allianzen, räuberischer aneignung, durch Hunger und Gewalt zugrunde gerichteter Zivilbevölkerung, kurz, sie war wenig anders als ein grosser Teil der sudanesischen Bevölkerung seit den 1960er Jahren erleben musste und muss.

Angola

geschrieben von afrikanisch | 8 Mär, 2008
Angola ist etwa dreieinhalb mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Geographisch wird das Land im Norden durch die Demokratische Republik Kongo, die angolanische Exklave Cabinda ausserdem durch die Republik Kongo begrenzt. Die östliche Grenze wird mit Sambia geteilt, die südliche mit Namibia.

Die Anreise erfolgt normalerweise mit dem Flugzeug, da der Landweg auch nach dem Bürgerkrieg immer noch sehr beschwerlich ist. Ein angolanisches Visum ist notwendig, am besten wird dieses schon vor dem Abflug nach Angola bei der angolanischen Botschaft organisiert.

Die beste Reisezeit für Angola ist zwischen Mai und Oktober, Gesundheitsrisiken sind u.a. Malaria und Gelbfieber, hier sollte man sich bei einem Tropenmediziner über geeignete Vorsorgemaßnahmen informieren.

Beim Bezahlen wird landesweit der US-Dollar akzeptiert, Kreditkarten dagegen kaum bis garnicht.

Das Reisen im Land ist sehr beschwerlich, die Straßen schlecht. Der öffentliche Verkehr verbindet zwar alle Städte, allerdings nur unzuverlässig. Trotzdem lohnt sich eine Reise nach Angola, die interessantesten Sehenswürdigkeiten wie die Hauptstadt Luanda und die Strände sind sehr sehenswert.

Madagaskar

geschrieben von afrikanisch | 7 Feb, 2008
Im Oktober 1972 erhielt Ramanatsoa durch eine Volksabstimmung ein Mandat für fünf Jahre, scheiterte jedoch am Fehlen einer einheitlichen politischen Linie und an der mangelnden Entschlossenheit, die Nationalisierung voranzutreiben. Der neue Staatschef, tendierte dazu, schlüsselpositionen in Politik und Wirtschaft durch die eigenen Leute zu besetzen und so Personal- aber nicht Sachpolitik zu betreiben. Auseinandersetzungen innerhalb der Führungsspitze zwangen Ramanantsoa 1975, die Macht in Madagaskar an Oberst Ratsimandrava abzutreten. Man sagte ihm ernsthafte Absichten zur Durchsetzung sozialer Reformen nach. Es blieb ihm allerdings nur eine Woche im Amt, bevor er einem Mordanschlag zum Opfer fiel.

Kenia

geschrieben von afrikanisch | 5 Feb, 2008
Schon 1964 hatte Bildad Kaggia wegen seiner Kritik an den konservativen Tendenzen der Regierung Kenyatta sein Amt als Minister aufgeben müssen. Ein radikaler Abgeordneter wurde ermordet. 1966 verloren Oginga Odinga und mehrere andere Abgeordnete wegen ihrer Kritik an Korruption und Nepotismus die Unterstützung der Regierungspartei KANU. Oginga verliess die Regierungspartei und gründete die Kenyas Peoples Union (KPU). Sein Nachfolger als Vizepräsident von Kenia wurde Daniel arap Moi. Aus der Koalition von Kikuyu und Luo war eine Koalition der Kikuyu mit kleinen Völkern geworden, zu der die Luo in Opposition standen.

Mauritius

geschrieben von afrikanisch | 2 Feb, 2008
Nachdem sich zu Beginn von 1999 die Labour-Regierung von Premierminister Navin Ramgoolam noch in einer ausgesprochenen Schwächeperiode befunden hatte, hatte sich die Lage Anfang 2000 vollkommen zu ihren Gunsten geändert. Die Förderation der beiden grossen Oppositionsparteien MSM unter der Leitung des Ex-Premierministers (!982 bis 1995) Anerood Jugnauth und MMM unter Ex-Aussenminister Paul Bérenger war wieder einmal geplatzt. Beide Parteien boten sich der regierenden LP (Labour PArty) - auch als MLP (Mauritius Labour Party) bezeichnet - als Koalistionspartner für die Wahlen an, die nach der Verfassung spätestens im Janur 2001 stattfinden sollten.